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[Hefte 15-22] 18. Heft: Das Fastnachts-Orakel

Full text: [Hefte 15-22]

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sollte die Katze nicht mit der MauS spielen? Die
Natur besitzt die Eitel�it, unter allen Umst�nden
Natur zu bleiben, und wenn sich ein Wolf jemals
zum Sch�fer qualisizirt, so will ich sechs gebratene
M�hlsteine zum zweiten Fr�hst�ck verzehren, oder
meinen Schlafrock so weit abrichten, da� er meinen
G�sten die Honneurs macht, sobald ich nicht zu Hause
bin. Der Schuster kann die Stiefel so eng machen,
da� man vor Schmerz und Zorn mit den F��en
stampft, und vielleicht Donnerwetter flucht. Denn
H�hneraugen sind sehr empfindlich, und ich kann e�
Keinem ver�beln, wenn er lieber ein Glas Champagner
trinkt, als da� er drei Leichd�rner auf jeder Zehe und
einen Pfaffen unter der Nase h�tte. Italien dagegen
hat Fl�he, und es w�re gegen alle gebr�uchliche
Empfindung, wenn man diese schwarzen Mitgesch�pfe
als h�chst liebensw�rdig beurtheilen wollte. Wenn
sie aber von hier aus weiter springen, und �berall
stechen und Blut saugen, so ist das eine nat�rliche
Angewohnheit dieser jungen Leute, gegen die sich
nichts sagen l��t. Wiewohl man nickt leugnen kann,
da� der chinesische Piepvogel siebenter Klasse ein schr
w�nschenswerther Schmuck f�r eine Nachtm�tze ist,
vorausgesetzt, da� das unter der Nachtm�tze denselben
geistigen Rang als seine Bedeckung einnimmt. Ich
habe Ihnen, meine Herren und Damen, schon ein
Mal die Ehre gehabt mitzutheilen, wie Ach, Ach, Ach
und Ach! und so weiter das neueste Volkslied ist;
aber ich habe Sie noch nicht in Kenntni� gesetzt, da�
Sturm und Regen diese sch�nen, vertrauensvollen
Worte verfa�te, und eine Unke sie in Musik setzte.
Da ich aber selbst, trctz Sturm und Regen, Dichter
        
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