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[Hefte 15-22] 18. Heft: Das Fastnachts-Orakel

Full text: [Hefte 15-22]

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Rentier Buff'y: diese Frage war eine gen�gende
Antwort. Denn ein Pfund Federn wiegt so gut
ein Pfund wie ein Pfund Blei, und nach den Ge-
sehen der Ehre mu� ein Versprechen, so gut wie
die That, die Erf�llung sein. Au�erdem ist'S aber
auch nicht �bel, daS Versprechen mit Federn
und die That durch Blei zu beantworten.
Herr Vuffey. Ach soo? Nu merk' ich erst, wie
des jemeint is! Na des jreut mir, de� ich doch nu
wenigstens eine sch�ne Antwort gekriegt habe.
Ein Narr (kommt langsam, mit �berschlaglnenAr-
men, den Kopfauf die Vrust gesenkt, und singt inschwerm� i
thigsr Welse). Ach, Ach, Ach und Ach! Und Ach und
Ach und Ach! Ach, Ach, Ach und Ach! Und Ach und
Ach und Ach!
Herr Buffey (zur�ckweichend). Was is'n des?
Der Mensch iS woll verr�ckt?
Narr. Entschuldigen Sie, meine Herren und
Damen, dieses ist das neueste Volkslied. Der
Artikel !0 der Bundes-Akte vom Jahre �815 besagt
ausdr�cklich: da� Gesetze wegen der dem deutschen
Volke zu verleihenden Pre�freiheit ausgearbeitet
werden sollen. Da aber die Motten bei vorkommen-
dem Appetite Wolle anknabbern, so ist eS sehr nat�r-
lich, da� die Welt, welche sich bis 6uto rund zu sein
schmeichelte, pl�tzlich viereckig wird, und wer Kuchen
besitzt, kann denselben pers�nlich essen, selbst wenn er
diesen Kuchen als Lockspeise benutzt h�tte. Denn man
hat Beispiele, da�!
�
Und warum sollte man keine
Beispiele haben, da�!?
�
He? Darf ein Kirschbaum
ftch unterstehen, alle Sommer Kirschen zu tragen,
und niemals mit Pflaumen abzuwechseln: warum
        
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