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[Hefte 15-22] 18. Heft: Das Fastnachts-Orakel

Full text: [Hefte 15-22]

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Orakel. Ick
Herr Vuffey (sehr verdrie�lich). Ich danke je-
horsamft! Ne, des is denn doch jrade, als eb ich mit
meines Ileichen rede. Ich wee� nich: ich habe �berall
Pech mit so was. Alle kriejen sch�ne Antworten,
wenn se wat fragen, bloS mir antwortet 't lauter
confuseS, dummes Zeug. Jrade als ob ich wen'ger
Entr�e als die Andern bezahlt b�tte.
Schn�derihky. Fragen Sie mal, was es vom
neuen Pre�gesctz h�lt.
Herr Buffey. Sehr jcrn! Wenn ich Ihnen
damit dienen kann, mit Verjniejen! (Zum Orakel.)
WaS halten S waS h�ltst Du von deS
neue Pre�gesetz?
Orakel (schweigt).
Herr Vuffey. Et is stille. (Indas Schallhorn.)
Na? (Nach einer Pause.) Haben Sie mir nich ver-
standen? Was Du von des Pre�jesey h�ltst?
Orakel (schweigt).
Herr Vuffey. Na, da schlage der Deibel
drinn! Nu is 't noch besser, nu antwortet 't: jar
nischt! DeS is um de Platze zu kriejen. (Seinen
Sohn rufend.) Willem! (Sieht sich um.) Willem! Na,
wo is denn der dumme Junge wieder? Herrjees, da
fitzt er! da sitzt er uf'n Stuhl un schl�ft wie 'ne
Ratze! Verschl�ft det janze Orakel un die Maslerade,
und ick Esel denke ihm en Verjnieien zu verschaffen,
de� er sich endlich mal amiesiren sell. (Er gcht und
weckt seinen Sohn durch einen Kahenkopf.) Steh' uf,
dummer Junge, Du sollst mal deS Orakel fragen,
des was wahrsagt hee�t das! Na? Reibe Dir man
nich de Oojen aus! (Sehr heftig.) Amicsire Dir, dum-
        
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