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[Hefte 15-22] 18. Heft: Das Fastnachts-Orakel

Full text: [Hefte 15-22]

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dieser artije Engl�nder! So artig, so complai-
sant, wie dieser Mensch war!
Schn�deriyky. Sie haben gesehen, da� er
sich sehr gut zu nehmen wei�.
Herr Busse y (l�chelnd). Ja, des is wahr; des
is sehr jut. Ne aber was jetzt vor Diebst�hle un
Sch�ndlichkelten vorfallen, des jeht in's Weite! Man
kann wahrhaftig nich mehr aus't Haus jehen! Woher
mag des kommen?
Schn�deritzky. Das entspringt aus dem Gl�cke
des Volkes, von dem wir alle Tage h�ren.
Herr Buffey. Des hee�t, Sie meinen das
�
wie soll ich sagen?
�
Sie meinen des bitter!
Schn�derihky. Ja, ich meine das bitter.
Unser Volk ist von Allem ausgeschlossen, verachtet,
eine Paria-Kaste! Je verachteter aber eine Kaste ist,je r�nkevoller, je unmoralischer, je verderbter wird
sie. Man sollte sich lieber so viel M�he mit dem
Volke geben, als man neuerdings aufwendet, de�
Adel wieder zu heben.
Herr Buffey. Des is wahr, denn der Adel
stiehlt nich mehr, un is jebildet un tugendhaft, uu
deshalb sollte man lieber des Volk heben. Wenn
m�glichst etwaige allergn�digste dereinstige Ber�cksich-
tigung der allerunterth�nigsten Petition um vielleich-
tigft m�glichst etwaige allergn�digste dereinstige mini-
steriellen Vorschl�ge zu moralischer Hebung des Volkes
durch vielleichtigft m�glichst etwaige dereinstige Theil-
ich Deputirter in unserm Provinzialft�nder w�re, ich
w�rde allerunterth�nigst auf
Schn�derltzfy (fortfahrend) vielleichtigst
        
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