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[Hefte 15-22] 15. Heft: Ein Sonntag in Tempelhof

Full text: [Hefte 15-22]

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treu sind, ich �ich, ich willdes mit ansehen, waS nich
zu vermeiden is.
Caroline. Du bist eigentlich en guter Mann,
aber .. .
VummS. Aber? Dies Aber hei�t mit dem Vor-
namen Rundecker.
Nundecker (sich verbeugend). Sie find sehr g�tig!
Vumms. Bitte!
Caroline. Und dann trinkst Du auch zu viel!
Vumms. Zu viel kann man wohl trinken, doch
trinkt man nie genug, sagt jener Voltsdichtcr. Ich
trinke aber auch nicht einmal zu viel. Ich l�sche bloS
meinen Durscht; da� dieser bedeutend ist, davor kann
ich nicht, daran is meine medicinische Ausstattung schuld.
Caroline. Was soll aber aus Dir werden, wenn
Du so fortf�hrst?
Vumms. Was aus mir werden soll? Wieso
werden? Als ob ich nicht schon genug w�re! Er-
stens bin ich (er trinkt) Oekonom, un zweetens Dein
Mann: mehr kann keen Mensch auf einMal vorstehen.
Besonders is deS Zweite schwierig.
Caroline (aufstehend). Unartiger Mensch! Kom-
men Sie, Herr Rundecker, wir wollen da hinten zur
Iefellschaft gehen und mitspielen.
Nundecker. Sch�ne Frau: ich bin Ihr ganz er-
gebener Diener; das wissen Sie ein f�r alleMal. Wenn
Ihr Herr Iemahl Nichts dagegen hat, so werde ich f�r
ihn die s��e Pflicht �bernehmen, Sie auf daS Ange-
nehmste zu zerstreuen.
        
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