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[Hefte 15-22] 15. Heft: Ein Sonntag in Tempelhof

Full text: [Hefte 15-22]

9Pr�'numerantensammler ohne Vorausbezahlung, der
wissenschaftlich gebildete Mensch, der jeistreiche Zapper-
loter! Na ob! Nimpel ist der Allgemeine; die Resi-
denz kennt mir!
Kapsel. Ach, Sie sind ein eitler Mensch; man
merkt's, da� Sie mit der Literatur zu thun haben. Ich
gehe jetzt, Augusten und ihren Vater aufzusuchen. Um
vier Uhr wollten sie in Templow eintreffen. Was mag
jetzt die Glocke sein? Haben Sie keine Uhr?
Nimpel. >'on, monZlour, Friseur! Die Uhr
schl�gt keinem Gl�cklichen, und ich bin gl�cklich, weil
ich Ich bin.
Kapsel. Haben Sie keine Uhr, Herr Rundecker?
Nundcckcr. Ja, 'neUhr Hab' ich; aber sie jeht nich.
Kapsel. Warum nicht?
Rundecker. Wcil sie steht.
Kapsel. Wie so?
Rundeckcr. Sie steht in der I�gerstra�e bei
Leihanttens.
Kapsel. Warum denn?
Rundecker. Wegen Mangel an Raum.
Kapsel. Ach so! Na ich denke, es mu� bald
Vier sein; ich gehe nach der Chaussee und erwarte sie
dort. (Geht langsam ab.)
Rimpel. Die Chaussee wollen Sie erwarten? Na
warten Se! Wo ist denn mein Hut? Ich willmit
Ihnen jehen! Die herrliche Auguste soll den Rimpel
mit Ihnen zujleich jewahr werden, denn der erste Au-
genblick ist der entscheidende. Ich habe'� doch hier
        
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