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[Hefte 7-14] 9. Heft: Puppenspiele

Full text: [Hefte 7-14]

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habe, un wie ihn selbst unsre Kaiser un Kinje nich
besitzen. Anjenommen, wir f�nden nu auch hier
Menschen, als was wollen wir uns hier ausjeben,
womit wollen wir auf dem Mond unser Brod ver-
dienen? Det Eenzije, wat mir �brich bleibt, ick warte
det letzte Viertel ab, und werde Viertel- Comzarius.
Die �berjen drei Viertel kann ick denn faulenzen.
(Er verdreht die Augen.)
Der Herr. Du bist ein Narr. Ich werdejetzt auf Kundschaft ausgehen. Erwarte mir hier,
Kaspar! (ab.)
Nach einem kurzen Monologe erscheint die Wittwe
des vertriebenen Mondkaisers. Sie steht in der Luft,
weil ihre Lenkerin eben die Bindfaden nicht genug
herunter gelassen.
Kaspar (bei Seite, indem er die Augen verdreht).
Potz Blitz! dieses Mondkalb is nich �bel! (laut, unter
Verbeugungen.) Um Verjebung, Madam, ich � ich
h�tte nich jejlaubt, da� wir heute eine Witterung
haben!
Die Dame (mit durchaus origineller Betonung).
Ihrer Kleidung nach scheinen Sie ein Fremdling
zu sein. O edler Fremdling, was wollet ihr auf
dem Monde? Hier ist keine Freude zu holen.
KaSpar. So? Na, was is denn zu holen?
        
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