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[Hefte 7-14] 9. Heft: Puppenspiele

Full text: [Hefte 7-14]

9Ecke, dicht am Figurentheater befindlich und bereits
mit Schnaps und Wei�bier besetzt ist. Zu einem
Quartette findet man hier ohne Ausnahme f�nf
M�nner, weilEiner von ihnen immer trinkt.
ES beginnt. Glaubt Ihr das Puppenspiel?
Bewahre, das Tanzen! Der Schuster und der Gre-
nadier stellen sich vor die Auserw�hlte und strecken
ihren Arm aus. Die Ausgew�hlte setzt das Kind
ihrer Herrschaft bei Seite, steht auf, legt sich in
den Arm des Geliebten und, hast du nicht gesehen!
walzt und galloppirt mit ihm durch die Reihen der
harrenden Knaben und M�dchen.
Einer von den Musicis klingelt. Sogleich Hort
Schuster, Grenadier, Schneider und Dragoner auf,
w�hrend des Tanzens mit ihren Stiefeln laut den
Tact zu schlagen; sie drehen sich nur nock bis zu
den St�hlen ihrer Herzallerliebsten, werfen diese
nieder, greifen in die Westentaschen, holen einen
Silbersechser heraus, und legen diesen auf jenen Tisch,
um welchen f�nf Musikanten ein Quartett spielen,
in so fern Einer n�mlich nur mit K�mmel oder
Pomeranzen accompagnirt.
Hinter den Loulissen ert�nt eine Glocke, zwei
feiste M�nner treten in den Saal und wollen die
B�nke vor die B�hne sehen, allein fast unbesieg-
bare Hindernisse stellen sich ihnen in den Weg.
Die Buben und M�dchen pr�geln, dr�ngen und
        
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