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[Hefte 7-14] 9. Heft: Puppenspiele

Full text: [Hefte 7-14]

7Beinen in der Ecke sitzt, ein kleines Kind auf dem
Schoo�e beruhigt, und dazwischen mit einem fri-
schen, kraftigen Dragoner liebelt, der sich seinen
langen, schwarzen Schnauzbart streicht, und gewi�
die reelsten Absichten hat. Ich bezweifle sogar nicht,
da� er dieselben noch heute an den Abend legen
wird, denn sie hat schon drei Mal aus dem gro-
�en Wei�bierglase und einen t�chtigen K�mmel
trinken m�ssen.
Im Vordergrunde ist die Schenke; hinter dem
mit Schinkenstollen und Wurstsemmeln bedeckten
Tische steht der Wirth dieses Hauses und das Weib
dieses Wirthes, jener Wei�bier, diese Schnaps
schenkend.
Der gr��te Theil des Publikums besteht aus
Kindern, die uns�glich viel schnattern, aber noch
viel mehr schnattern und lachen w�rden, wenn sie
nicht eine volle Stunde �ngstlich nach dem Vor-
hange sehen, und bis dahin in schrecklicher Unge-
wi�heit bleiben m��ten, ob sie, sobald die B�nke
vor die B�hne geschoben werden, einen guten Platz
bekommen. Zwischen ihnen wandeln drei�ig bis
vierzig Kriegsm�nner herum, Lavaleristen und In-
fanteristen, s�mmtlich in Uniform, und s�mmtlich
irgend einer Klchin oder einem soliden Kinderm�d-
chen die Kur schneidend, denen die Herrschaft heute
Abend bewilligt hat, mit den Klienen nach dem
        
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