Path:
[Hefte 7-14] 8. Heft: Die Schnapsläden

Full text: [Hefte 7-14]

16
brauche teenen Staat, un der Staat braucht mir
�ich�
�olk. Ne, da haste Recht, sonne Theetessels
hat er jenuch! Staat mu� sind, sonst w�re keene
Polezei un keene Iand'armerie, un denn k�nnte Je-
der dhun, wat er wollte.
Brisich. So mu� et ooch sind! Et mu�
Jeder dhun k�nnen, wat er will,denn en vern�nf-
tiger Mensch willnur Des, wat er dhun kann.
Kolk. Ja, aber et jibtnoch viele Leute, die
eben so dumm sind wie Du!
Leisich. Du, werde nich reizend. Du kennst
mir, ick bin eeklich, wenn ick anfange.
Lutscher. Ja, un wenn De ufhirst, ooch.
Brisich. Bist de ooch da? H�lt's Maul!
Ick will also nu annehmen, et mu� en Staat sind.
Wenn aber de B�rger ihn erhalten m�ssen, so mu�
doch ooch der Staat de B�rjer alles m�gliche Jute
dhun!Denn det is jrade so, als wenn ick Dir im-
mer K�mmel jebe, um dir zu ern�hren, un du woll-
test mir davor schimpfen un schlagen.
Kolk. Der Staat thut, wat er kann. Er sorcht
vor de B�rjer, denn er l��t uf de M�nze Ield
schlagen. Wenn also der Staat nich w�re, denn
h�tten wir keen Ield, un denn m��ten wir jradezu
verdurschten.
Vrisich. Det l��t sich hlren.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.