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[Hefte 7-14] 8. Heft: Die Schnapsläden

Full text: [Hefte 7-14]

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Heck sei (einschlafend). Ja, sehr jl�ckllch, sehrjl�ckllch, bis uf etwas Kelle. Ich habe ihr � sie
hat mlr
� gepr�jelt, hat sie mir. (Er schnarcht).
Lutscher. La�t ihn sind; er scheint en bisken
schlummern zu wollen- Sacht mal, wat sacht Ihr'n
zu de Zollverbindung, wovon alle Dage in de Zei-
tung sieht. Ick bin �ich davor. Ick kenne zwee
Weber in de Willemstra�e, die jehen jetzt betteln.
Kolk. Davor hat de Obrigkeit jesorcht. Det
Betteln is verboten.
Brisi ch. Ja, det is jrade so, als wenn ickEenen
alle seine Kleidungsst�cke stehle, ihm bis uftHemde
ausziehe, un ihn denn frage: wat ziehen Sie'n heute
vor'n Rock an ?
Lutscher. Ick sage Euch, fr�her hatten die
Weber jeder drei St�hle zu jehen, jetzt jetzt nich en
eenziger mehr.
Kolk. Det is schlimm vor den Staat, wenn
der Stuhljang bei'n B�rjer ufh�rt. Da falltnischt
mehr vor ihm ab, und Abjaben m�ssen doch sind.
Brisich. Ja, det seh' ick eben noch nich in!
Wozu m�ssen denn Abjaben sind?
Kolk. Na det is m dumme Frage! Wovon
soll� der Staat existlren, wenn ihm de B�rger keen
KieS jeden?
Brlsich. Det jeht mir nischt an. Mein'twe-jen braucht der Staat jar nich zu existiren. Ick
        
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