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[Hefte 7-14] 8. Heft: Die Schnapsläden

Full text: [Hefte 7-14]

Die schnapsl�den.
Nachdem ich meiner Muse ein Glas K�mmel
pr�sentirt, beginne ich meine Zeichnung. Wie
Menzel von den Deutschen sagt :�was sie auch in
der einen Hand haben m�gen, in der andern haben
sie gewi� ein Buch," k�nnte man von den Berti?
nern sagen: was sie auch immer mit dem einen
Auge sehen m�gen, mit dem andern sehen sie ge-
wi� einen Schnapsladen. An allen Orten und
Enden Berlins sind Bachus II. Tempel errichtet,
und taglich wallfahrten Tausende hinein, dem neuen
Gotte ein Opfer zu bringen; es ist so vielBrannt-
wein in der Residenzstadt Preu�ens, da� man ein
ganzes russisches Regiment betrunken machen konnte.
�
Wann der Berliner �ber die schlechten Zelten
geklagt hat, so trinkt er Branntwein, und wenn
er Branntwein getrunken, so kritisirt er �ber die
schlechten Zeiten) der Berliner bleibt immer zwischen
Nagen, trinken und kritisiren.
        
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