Path:
[Hefte 7-14] 14. Heft: Franz Liszt in Berlin

Full text: [Hefte 7-14]

33
Iepolter in unsre Vorderstube neben der Werkftelle.
Nichtig: Mein Mann is auch ufjewacht un sagt zu
mir: Christine
�
Christine is mein Vorname
�
Christine, sagt er, es is mir
Franz Liszt. Madame, Ihre Geschichte mag
sehr interessant sein, aber ich bin au�er Stande, sie
anzuh�ren. Wenn Sie mir jetzt nicht sagen, was Sie
w�nschen, so mu� ich die� Zimmer verlassen.
Mad. Peseke. Ich w�nschte, de� Sie so jut sind,
ein Concert vor mich zu jeben. Denn so wie mein
Mann starb, legte sich mein Schwager hin, ein Witt-
wer,
�
denn meine Schwester ist schon im Jahre 26jestorben � un stirbt, un uf mich fallen seine f�nf
Kinder,
Franz Liszt. ES thut mir leid, aufrichtig leid,
Ihrem Wunsche nicht Folge geben zu k�nnen. Allein
wollte ich f�r alle Armen, die mich ansprechen, Con-
certe geben, so
Mad. Peseke. Ich bitte Ihnen sehr, es nur f�r
mich zu thun. Sie k�nnen es ja alle Andern abschla-
gen, aber ich bin wirklich in die jr��te Noch, mein
Herr! Sie werden doch nich wollen, de� sieben Kinder
�
meine zwei un die f�nft von meinen Schwager �
verhungern sollen, un ich ins Schuldjef�ngni� ...
Franz �iszt. Mein Gott, meinGott! Madame:
ich kann, ich darf kein Concert f�r Sie geben. (Iur
Chatutte gehend.) Aber erlauben Sie mir, Ihnen hier
3
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.