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[Hefte 7-14] 14. Heft: Franz Liszt in Berlin

Full text: [Hefte 7-14]

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Franz Liszt (l�chelnd). Bin ich ein Uebel?
Lucrezla. O
�
nein! Sie
�
sind ein Tyrann,
der AlleS gefangen h�lt!
Franz Liszt. Bittere Ironie deS Schicksals: ich,
der die Freiheit �ber Alles liebt, mu� selbst Tyrann
fein!
Lieutenant von Oardewih. Herr Liszt, Sie
haben auf Ehre meisterhaft gespielt!
Franz Liszt (ihn mitleidig betrachtend). Sie ir-
ren: ich spiele niemals auf Ehre, sondern auf dem
Klaviere, f�r Ehre!
von Gardewitz (lachend). Aber Sie nehmen
auch Geld!
Franz Liszt (mit einem ernsten Blicke). Von sol-
chen Leuten, wie Sie, ja! Etwas mu� ich doch f�r
meine M�he haben. (Geht weiter.)
vr. S�� (zum Rezensenten Luftpumpe). Wo haben
Sie denn den Lorbeerkranz?
Rezensent Luftpumpe. Hier in meinem Hute.
Wo soll ich ihn sonst tragen? Ich konnte ihm auf
der Stra�e keinen w�rdigern Platz geben, als meinen
Hopf.
Frischer. Und das ist zugleich ein sehr ver^
borgener Platz.
Luftpumpe (ihn zweifelhaft anschauend). W�nschen
Sie waS?
Frischer Einen Wunsch h�tt' ich: da� Sie keine
        
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