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[Hefte 7-14] 14. Heft: Franz Liszt in Berlin

Full text: [Hefte 7-14]

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entz�ckt, Hingeriffen, und �bersch�ttet ihn mit enthusiasti-
schem Beifall, als er aufsteht. Die M�nner rufen un-
aufh�rlich Bravo, die gl�nzend geputzten Damen werfen
ihm Blumen zu. Der K�nstler geht wieein K�nig w�h-
rend der Cour, bald zu dieser, bald zu jener Dame, bald zu
diesem ber�hmten, bald zu jenem vornehmen Herrn, immer
bewu�t, da� ihm Aller Blicke folgen, da� die Angeredeten
beneidet find. InFrau vonImmerkind). Sie waren nicht
in meinem letzten Concert, gn�dige Frau?
Frau von Immerkind. Ein Jahr meines Le-
bens verlor ich durch heftige Migr�ne an jenem Tage.
Sie schenken mir ein halbes Jahr wieder, da Sie mich
vermi�ten.
Frischer (einem Freunde in's Ohr). Wie kann, der
geistreiche Lifzt solch unartiges Cadeau machen!
Franz Liszt. Pa� so geniale Geister auch an
ihre H�llen erinnert werden, eS ist traurig! (Verbeugt
sich leicht und geht zu Lucrezin). Ich sah Sie gestern, ich
hlrte Sie, ich war entz�ckt.
Lucreziu. O, Sie ... ich
Belladonna (ihr schnell und heimlich zufl�sternd).
Ich m��te trivial wiederholen, wollte ich erwiedern.
Lucrezia. Ich m��te trivial wiederholen, wollte
ich erwiedern.
Franz Liszt (l�chelnd). Aber Sie hsrlen mich
doch nicht gestern?
Lucrezia. Ich sehe, ich h�re Sie in jeder Se-
kunde! Ich kann Sie nie wieder loswerden.
        
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