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[Hefte 7-14] 14. Heft: Franz Liszt in Berlin

Full text: [Hefte 7-14]

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st�rmender und eroedurchw�hlender Geist wird den
zuk�nftigsten Nationen noch was vorspielen.
vr. S��. Mir ist es genug, da� er ber�hmt ist,
um mich, gleichsam ein gr�ner Epheu, um das Monu-
ment seiner Gr��e zu schmiegen.
Baronin (wehm�thig). O Sie Grausamer! wol-
len Sie mich nicht das Epheuchen sein lassen, das ihn
umschmiegt? Grausamer!
vr. S��. Wollen Sie nicht lieber der Engel im
Postamente sein?
Varonin. Ja, verzeihen Sie, da� ich Ihnen so
hart begegnete. Ich will sein Engel im Postamente
sein. Aber wird mir die Coquctte Lucrezia dieses stille
Pl�tzchen g�nnen? Ich h�re, er soll sich ihr sehr n�-
hern? Aber nein! Sie, die sich an alle Notabilit�ten
h�ngt, um Andenken von ihnen zu empfangen, und
um immer mehr von sich sprechen zu machen, sie hat
das Golosischchen in ihr Netz gezogen. O w�ren meine
Worte Dolche: sie lebte nicht mehr!
Dr. S��. Lucrezia wird verkannt: sie ist eine
Heilige.
Varonin (freudig). Ist sie eine Heilige? O
dann ist sie meine Schwester! Aber sagen Sie mir,
liebes Doctorchen, (ihm die Wangen streichend) haben
Sie denn auch f�r Gedichte gesorgt? Gedichte mu�
er empfangen!
Nr. S�� (fast erz�rnt). Welche Frage! Sie wis-
        
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