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[Hefte 7-14] 14. Heft: Franz Liszt in Berlin

Full text: [Hefte 7-14]

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Steifling. Ick wer' Dir die Listen von Deine
Dummheiten �berreichen.
Madame Steifling. Un wenn De mir weiter
nlscht schenken willst, so kooffte mir ihn, wo er so
rund is, von IipS, vor zwee Silberjroschen, horste?
denn h�ng' ick 'n hie�- �bers Klavier uf.
Steisling. Na jut, det will ick thun, damit ick
endlich 'mal Ruhe im Hause habe. Des sind jetzt
Weiber, de� sich Iott erbarme! Lauter Liszt bringen
se in de Wirtschaft, statt Ordnung un Fr�mmigkeit!
Des kommt noch so weit, de� se sich Sch�sseln koofen,
wo nich mehr, wie fr�her, jeschrieben steht: �Wer nur
den lieben Iott l��t walten," sondern: �So leben wir,
so leben wir alle Dage," um sich an den Liszt'schen
Dessauer Marsch zu erinnern. Na wenn det so fortjeht, denn l�nne det recht jnt passen! Denn des kann
man blo� lesen, wenn die Sch�sseln leer sind, un des
is sehr m�glich, de� wirbald alle Dage so leben werden.
Zimmer der Baronin.
Dr. S��. Wie gesagt, meine Gn�dige, er soll
Triumphe erleben, wie sie noch keinem Sterblichen
wurden.
Baronin. Ich bitte, reden Sie nicht von sterb-
lich. Er ist nicht sterblich. Wohl kann die liebens-
w�rdige Schaale welken, aber der Kern, sein himmel-
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