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[Hefte 7-14] 14. Heft: Franz Liszt in Berlin

Full text: [Hefte 7-14]

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mu� mir hier man noch uf den ewijen rauschenden
Triller mit de linke Hand �ben, denn wer' ick de Kin-
der waschen.
Steifling. Na Du! Ick sage Dir, wenn ick
Dir den ewijen rauschenden Triller mit de rechte
Hand vorspiele, denn springen Dir mehrere Saiten,
darauf kannste Dir verlassen.
Madame Steifling. Apropos: ich habe mir
eene jesprungene Darmsaite von Liszten verschafft, die
mu�te mir in en Armband machen lassen, horste? Det
dragen jetz alle Damen, die von de Kunst begeistert
sind.
Steifling. Ne h�r' mal, nanu wird et mir
doch zu arg! Wenn den Liszten Saiten jesprungen
find, denn wer' ick als Ehemann andere ufziehen!
Madame Stcifling (f�r sich, auf das Klavier
blickend). Was der Mann vor'n herrlichen Anschlag
hat!
Steifling (die Hand ausstreckend). NaDu: meiner
iS ooch nich �bel.
Madame Steifling. Erinnerst Du Dir woll,
Willem, wie er die beeden ufjejebenen Themas: des
Meerm�dchen von Oberangs un den alten Dessauer
zusammenbrachte un mengelirte? Ne un wie unsterb-
lich er da in de Fugen kam und phantasirte! Ne, h�r'
mal, Willem, ich mu� diesen jro�en Mann, ich mu�
Liszten haben
        
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