Path:
[Hefte 7-14] 14. Heft: Franz Liszt in Berlin

Full text: [Hefte 7-14]

17
Ick wer' Dir belifzten! Plagt mir ooch der Deibel,
det ick den wohlth�t'gen Mann neulich, wie ick ihn
Maa� nahm, um zwee Villets bitte zu sein Concert,
uu er se mir mit Lachen jibt. Seitdem ist det Weib
wie doll! Is det nich 'ne Schande un 'ne S�nde,
det de Kinder unjewaschen rumloofen, Allens entzwee-
schmei�en, un de Rieke drau�en wer wee� wie viel
Holz in de K�che verbrennt, un Du daweile uf det
alte Klavier rumromorst, als ob Dir de Tarantel je-
stochen h�tte! Wat?
Madame Steifling (vor dem Klavier). Wenn
ich man erst die eene Passage raush�tte!
Steifling. Die Passage in 't Dollhaus, die
wirfte bald raushaben!
Madame Steifling. WaS der zeitliche Mann
vor H�nde haben mu�, des is mir unbejreiflich! Der
kann mit seine H�nde Allens machen, wat en andrer
Mensch jar nich rauskriegt.
Steifling. Ick w�nschte, er h�tte Dir, statt
Dir wat vorzuspielen, en paar Maulschellen mit seine
kunstfertige H�nde jeieben, det Du de Engel im
Himmel �Heil Dir im Siejerkranz" h�tt'st pfeifen
h�ren.
Madame Steifling. Na nu, werde nich ordi-
n�r, horste. Nu bifte ruhig un st�rst mir nich l�n-
ger in meine Kunst, oder ich setze meinen Kopp uf,
un denn wee�te, wat de Glocke jeschlagen hat! Ich
2
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.