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[Hefte 7-14] 14. Heft: Franz Liszt in Berlin

Full text: [Hefte 7-14]

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eS ist keine Gerechtigkeit mehr in der Welt! Garden,
hier ist mein Geld f�r den Kaffee! (Iudiesem ,auf
Felschen deutend.) Backt Theekuchen aus diesem Mann,
er mu� sehr s�� schmecken, wenn er eingetaucht wird.
(ImGehen zu den Andern.) Gott zum Gru�, edle Herren!
(Kehrt wieder um; zu Felschen.) Mann, wenn Ihr in-
l�ndische Gegenst�nde besprecht, Wei�bier, Verwal-
tung oder Kartoffeln, ich bitt' Euch, thut's in einem
ruhigen, anst�ndigen, ill esl. in einem so trocknen und
feigen Tone, da� keine Feder davon wegfliegt, ge-
schweige Mauern umgerissen werden. Nehmt mir ja
nicht Humor, Poesie, Ironie und Gef�hl zu Hilfe,
sonst steck' ich Euch eine Nadel durch Euren Leib,
halt' Euch Schwefel unter die Nase und spann' Such
wie einen Schmetterling auf. Hol' die Pest alle �chte
Schriftsteller�, hol' die Pest alle Dichtung! Ich gehe
zu einem Schneider in die Lehre, oder ich will ein
Zeitungsschreiber werden, so trocken und so lumpig
wie sein Papier! (Geht zum Laden hinaus.)
�leglntes Zimmer.
Varonin von Sinnen (liegt auf dem Divan,
den Kvps auf einOrelller gest�tzt, auf das Liszt gestickt ist,
und hat einPortralt des Virtuosen in der Hand, das sie mit
schw�rmerischen Augen betrachtet. Sie spricht sehr langsam
und sanft). S��es, potenzirks Wesen in menschlicher
        
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