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[Hefte 7-14] 14. Heft: Franz Liszt in Berlin

Full text: [Hefte 7-14]

7als ich, und er spielt sogar besser als ein Anderer.
Ich sage von ihm, da� eS listig von ihm ist, Lifzt zu
sein, denn er spielt noch mehr mit den Zuh�rern als
mit den Taften. W�re die Sch�nheit seines Spiels
weniger wild und wirr und mehr fa�lich, man w�rde
ihn ehren, nicht verg�ttern. Aber er spielt nicht ge-
w�hnliche Noten, sondern Banknoten, Schuldscheine
ans Blaue, die schon mancher naseweise Kopf einge-
wechselt glaubt, wenn ihm bei dieser oder jener Stelle
eine Bemerkung pasfirt. WaS gro� in der Welt
bleiben will,mu� immer daf�r sorgen, da� es nim-
,Ner ganz verstanden werde.
Literat Eva. Das hat G�the wohl auch ge-
dacht, als er den zweiten Theil seines �Faust" schrieb.
Frischer. Das ist der Blitzarbeiter am Tempel
seines Ruhmes. Auch so zu nehmen, da� mancher
Philologe seinen elektrischen Dunst aus faulen B�chern
und aus feinem faulen Kopfe gegen den Blitzableiter
schlagt, um uns sein Gold auf immer zu erleuchten.
Es schl�gt aber nicht ein, noch bat das Licht ein lan-
gereS Leben, als es gerade zum Sterben gebraucht.
Rath FelSchen. Wenn manAlleS erw�gt, was
die Weiber jetzt angeben, so
Eva (etwas zerstreut). Wer hat angegeben? Wer
hat Etwas angegeben? Wer angibt, ist ein Schurke!
Wer hat angegeben?
Rath Felschen. Ich
�
sagte � wenn �
        
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