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[Hefte 7-14] 13. Heft: Komische Scenen und Gespräche

Full text: [Hefte 7-14]

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Mann, da� Sie hei� werden k�nnen, wo es sich um
ein so wichtiges Interesse, wie dieser Krebsschaden
Deutschlands, handelt: das eigene Bedeutende ver-
k�mmern zu lassen, und schon jeden fremden Quark
mit aufmerksamen Augen zu betrachten. So lange
der Deutsche nicht stolzer wird, werden die Unter-
dr�cker immer triumphiren.
Iermer. Und �berhaupt diese italienische Oper!
Wir w�rden hinauslaufen, wenn die deutsche so mise-
rabel beschaffen w�re. Dieser Gamberini mit seinem
vertrockneten Rostnengestcht und seinem den Freuden
des Lebens entsagenden Tenor; diese Signora Ar-
lotti mit ihrer lutschbeutel-Visage, die mitten im
gr��ten Schmerz so r�hrend-indifferent mit ihrer
h�bschen Stimme singt, als ob sie mit dem L�ffel
im Thee r�hre. Dies, Mamsell Angiom Nil/a,
die eigentlich nur f�r sich singt , und sich nur von
Zeit zu Zeit herabl��t, mit theilnahmlosen Z�gen
einen leisen Ton in die hohen Ohren der Deutschen
zu s�useln,
�
und endlich neben ihr, als reizender
Gegensah, Signor Zucconi, der in der Plumpheit
dem plumpsten Vrauerknechte 47 und ein Double
vorgeben kann, einen erschrecklichen Nierba� und ein
Gpiel besitzt, als habe er nur Tonnenreifen abzu-
schlagen und Zapfen zu l�sen! Und zu allen diesm
die Nasta-Pasta!
Klinger. Ja, �s ist �in schiner Genu�! Herr
        
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