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[Hefte 7-14] 13. Heft: Komische Scenen und Gespräche

Full text: [Hefte 7-14]

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jeht wieder eine Pferdelotterie los. Jedes Pferd
setzt zwee Fnedrichsd'or, un denn kratzen se aus,
un wer zuerst hinkommt, den jehirt der janze
Schwamm.
Pulke. Wenn mal die Pferde kl�ger werden,
als die Menschen, un die adlijen Rosse stellen
Menschenrennen an, det m��te sich putzig machen,
wenn fo'n Schimmel uf'n alten adlijen Iutsbesiher
ritte, oder en schwarzer Hengst uf'n Iardeleichnamt,
oder ein brauner Wallach uf'n vertrockenten Kam-
merherrn!
Scherbelack. Da jehen se ab! Was find die-
ses nun f�r Psetde?
Pulke. Alle zum Wenigsten Hochwohljeboren,
wie Sie se da sehen. Wenn Sie jlooben, dc� da
ein jemeenes b�rgerliches wohljebornes Pferd drunter
is, denn reiten Sie auf einen sehr dicken Irrthum,
Herr Stubenmalir Scherbelack aus Casernopel! Un
wat die vornehmen Pferde vor Vaters un M�tters
haben, da werden Sie staunen, juter Potsdammer.
Sehen Se mal � wo is'n der Bericht von jeftern?
� des eene Pferd is en Kind von Shakspearen
und derReise auf jemeinschaftliche Kosten; der Fuchs-
hengst hee�t: von Fijaro und der keuschen Susanne;
der Schimmelhengst is ein Sohn von Casanova und
der Jungfrau von Orleans; die braune Stute eine
        
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