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[Hefte 7-14] 13. Heft: Komische Scenen und Gespräche

Full text: [Hefte 7-14]

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nich dienen, aber mein Bruder is bei de Iarde-Dra-
goner Unteroffizier. Wie hei�en Sie'n werthestens?
Pulke. Ne, Werthestens nich, sondern vielmehr:
Pulke! Besonders mit meinen Familiennamen hei�'
ich Pulke; mit meinen Vornamen nennt man mir
mehr: Ernestinus.
Blauling (zu Scherbelack, mit wichtiger Miene
auf Pulke deutend.) Von Pulke!
Scherbe lack. Iwas Dausend: adlig?
Pulke. Ja, aber geniren Sie sich deshalb
nich, Herr Scherbelack aus Potsdam! Ich bin sehr
herablassend.
Scherbe lack. Aber werther Herr von Pulke,
man sieht es Ihnen jar nich an, da� Sie von Adel
sind; Sie sehen so jew�hnlich aus.
Pulke. Ja, die Pulkens sind immer so schlichtjewesen. Die ersten Pulkens waren um das Jahr
1I7lStra�enr�uber, un das reine Vollblut hat sich
bis auf mir erhalten, der ick der letzte Sprosser die-
ses Hauses bin, und villeicht ohne m�nnliche Erben
sterbe.
Blauling. Wenigstens, Herr Scherbelack, kann
ick Ihnen versichern, de� sich bis jetzt Keener zu sei-
nen Erben jemeldt hat, und wahrscheinlich ooch nich
melden wird. Des is um so mehr schade, als Herr
von Pulle Majorater is.
        
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