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[Hefte 7-14] 13. Heft: Komische Scenen und Gespräche

Full text: [Hefte 7-14]

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Ee mal, Herr Stubenmal�r aus Potsdam, was
ich sagen wollte, wie befindt'n sich Ihre Frau Ie-
mahlin?
Scherbelack. Nein, ich bin Wittwer. Meine
Frau, eine jeborne Pellebretlken aus Klein Werder,
starb mich in vorvorjen Herbst in's Kindbette an
eencn kleenen Jungen mannlichen Geschlechts, wel-
cher sojleich dodt war. Sie verzeihen, meine Pfeife
is mich ausjejangenj konnten Sie mir villeicht noch
mal Feuer �eben?
Nlauling. Jeden Se mal Ihren Schwamm
her! So!
�
Wenn Se �berjens Ihre werthe Pfeife
wollen immer in Iang erhalten, so muffen Se ver-
mittelst Ihrer Luftpumpe immer Rooch rausblasen.
Oder roocht man villeicht in Potsdam anders? Ick
kenne die Verh�ltnisse in de zweete Residenz nlch so
jenau.
Pulte. Wie ist'n Ihr wetther Name?
Scherbe lack. Scherbelack is mein werther
Name, mein Natername, mit Vornamen hei�' ich
Andreas.
Pulke. Sie entschuldigen: haben Sie vitteicht
den rothen Adlerorden vierter Klasse?
Scherbelack. Nein!
Pulke. Dritter ooch nich?
Scherbe lack. Nein, damit kann ich Ihnen
2'
        
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