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[Hefte 7-14] 12. Heft: Unterhaltungen

Full text: [Hefte 7-14]

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Gespr�che im Gastzimmer.
B�ttcher Pralle (klopft seine lange Thonpfeife
aus). Ne, da bin ick jar nich Deiner Meinung,
Kraldowsky! Seh' mal die Spanier, die sind mit
eenen Worte: damlich. Die Cortes, nu ja, det is
recht jut, aber wat is denn da ooch mehr, wenn
unter so un so viel Millionen fufzich Iescheidte sind,
un die Andem lauter Theekeffels. Ick sage Dir, det
5?olk in Ianzen betrachtet, als Masse, is dumm;
la� Du heute Carlossen nach Madrid kommen, so
sollste mal sehen: atje Cortes, atje Konstitution, atje
Ufklarung, jun MorjenPfaffen! Daruf kannste
Iiftnehmen!
K upferschmied Kraldowsky (raucht aus
einer langen Pfeift). Na jut, anjenommen Dieses,
wir wollen sie mal Alle dumm sind laa�en. (mit
Wichtigkeit) Iloobst Du denn dadrum, de� irjend
ein Volk, das, nat�rlich mu� es vorher so was je-
habt haben, sich was wieder nehmen lie�e, was es
jehabt hat? Da reitste uf'n dicken Irrthum! Pralle,
jloobe mir dadrinn, ick wee�, wat ick sage. Ick
sage Dir ein Volk is ein Volk, da mag mir Eener
sagen, wat er will. Es hat, wat es hat! Nimm
ihn vor eenen Dreier wech, un se tippen Dir uf'n
Kopp, det de Zeitlebens dran jloobst. Wat haben
zum Erempel als Beispiel die Franzosen gedhan, he?
Tischler Voigt. Na wat habe die gedhan,
        
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