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[Hefte 7-14] 11. Heft: Strassenbilder

Full text: [Hefte 7-14]

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Zweiter Stra�enjunge. Pfui Deibel, des
Thier schl�gt aus !Nanu wird et bald Fr�hling wer-
den. �ch Iott, ne, ick' habe mir versehen: et
deklamirt man blos. Et denkt jetzt: leb' wohl, du
theures Land, das mir jeboren!
Eckensteher Neumann, (h�lt die rechte Hand
�ber die Augen, und betrachtet das Pferd.) H�ren Se
mal, lieber Fuhrmann, des Pferd is hinjefallen!
Man sollte es wieder versuchen inde H�he zubringen!
Alle. Nanu, nanu, jetzt steht et uf! Ve! da
f�llt et wieder hin! Nanu! Ne, da liegt et wieder.'
Kutscher. Koh Schock' Schwerenoth! Na Du
komm' mir zu Hause!
�
Ein Betrunkener. Him Se mal, det Beste
is
�
det beste is!
�
man bringt det Pferd wieder
zum Stehen.
Mehrere Stra�enjungen. Na h�ren Se,
Sie k�nnen sich verziehen, besoffner J�ngling!Wis-
sen Se wat, jehen Se da nach den Rennsteen, un
lejen Se sich in's Bette!
Eckensteher Neumann. Ja, des dhun Sie,
Ieistesverwandterl Wenn det Pferd ufiestanden is,
werden wir ihnen wecken.
Handlanger Schneete. (schreit.) Herjees!
Plah da! des Pferd jeht durch! (geht ruhig weit.r.)
Posamentier Reezel. Hlr'n Se mal, Kut-
scher, dieses Vollblut scheint doch am Ende aus Ru�-
land zu seind, es hat noch k�ne Fa^on. Wissen
Sie was, verabfoljen Sie ihm die Knute.
        
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