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[Hefte 7-14] 7. Heft: Nachtwächter

Full text: [Hefte 7-14]

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Keseritz (reicht ihm seine Schnapsflasche). Na, be-
ruhige Dir!
Damm (trinkt sehr lange und giebt dann die Flasche wie-
der). Ick saje, wmn man �ich dann un wann
seine Erholung un sein biskm Ruhe h�tte, et
wire nich auszuhalten mit so'n Nachtwichter-
Postm! (Sie sind bei der steinerne� Treppe angelangt.) Na,
wat soll'n det hee�en, Wipscher UN Pampel? Ihr
seid ja wach!
Wipscher. Ja, bet wee� der Deibel, wat mir
heute in't Blut jekommen is, det ick immer uf-
wache.
� Ick bin heute jar nich uffen Posten.
Pampel. Un ick habe sonnen b�sen Droom
jehabt, der mir nicht schlafen lie�.
Keseritz. Wat drimte Dir denn?
Pampel. Mir drlmte, ick w�re unjeheuer
durschtich, un h�tte nich en Droppen Schnaps bei
mir. Davon wacht' ick uf.
Damm. Na der Droom wird woll nich in
Erf�llung jehen.
Pampel (zieht seine Flasche hervor und trinN). We-
nichstens sieht et nlch zu vermuthen.
Heserih. Na, Kinder, ick jeh' en bitten nach
meine Frau r�ber; die hat mir Warmbier in de
�ihre jestellt.
Damm. Na ick wer mir mal en paar Minu-
ten ruhen! (Er seht sich ineine Ecke.)
        
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