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[Hefte 7-14] 11. Heft: Strassenbilder

Full text: [Hefte 7-14]

19 Sie auch ein Trauerspiel? Sie sind ein Gensd'arme, des seh' ich an den blauen Kragen :aber worum sind Sie ein Gensd'arme, frag ich? Worum sind Sie kein Kartundrucker jeworden! (wüthend.) Fassen Sie mir nich an, Gensd'arm, ick' kann janz alleine jehen ! Ick' bin Pietsch, — Pietsch bin ick'! Heute Pietfch, morgen Pietsch, übermorjen Pietsch, alle Dage Pietsch, un wenn 't Jahr um is, noch Pietsch! Gensd'arme. (faßt ihn fest und führt ihn fort.) In die Wache mit Ihm! Pietsch. (steht still.) Ihm? Wer is Ihr Er? Wie können sie mir Eren? Wie können Sie mir per Ihm anreden, wenn Sie eine Iefälligkeit von mir wollen! (er wird fortgezogen.) In de Wache? Iut, Pietsch jeht in de Wache, sein Recht muß ihm werden! Ick habe nischt weiter jewollt, als ein Stel- zen Ballet entnren, darum kann mir Keiner ästimi- ren! Oper will ick', Sponsini soll mir was kompo- niren! Wenn ick' Einen dodtsteche ,bin ick' ein Trau- erspiel! Aber ick' will nich stechen, ich willblos ein Ballet? (steht still.)Herr Gensd'arme, Sie sollen mit- danzen! Wenn Sie mir loslassen, versprech' ick' Ih- nen, det Sie eine Kadrillge mit mir danzen sollen! So wahr ick' Pietsch bin! (Der Gensd'arme führt ihn in die Wache.) <> »
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