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[Hefte 7-14] 10. Heft: Moabit

Full text: [Hefte 7-14]

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M�chen kriegen, Sie sind ein seiner, gebildeter Mann
un haben Ihr Auskommen.
Nimpel (dreht sich die Locken). Des is wahr, ich
kann mir sehen lassen, ich bin vor Aliens da! Ich
kann des ooch nicht leugnen, de� mir Manche haben
m�chte, denn warum, ich habe keene Sorgen, un spiele
eine Figur, un wei� mir zu benehmen; ich bin ein
forscher Berliner! Aber dcrowejen kenn' ich keinen
Stolz, un wenn ich ooch nich Jeden jleich an den
Hals flieje, un ihm eben so schnell wieder vergesse, so
Hab' ich doch ein Iem�th wie irjend Eener, un wenn
ick mal liebe, so wee� ick warum, und niemals wird
ein Mensch mit mir, wenn er sich auf die L�nge, da
findet er an mir einen Kerrel, keine Rede von Ver-
lassen, weil ich, wenn mir Der redlich kommt, eine
Seele, vielleicht mehr als wenn Einer blos auswendig,
Charlotte �
Plump ich. Du wuscht Dir verheddern
Saltler!
Rimpel (cifrig). Wie so, T�pper, wie so
kannst Du zweifeln? Wenn es emen Menschen jibt,
der Ehre hat, so bin ich es; wer mir eine schlechte
That nachsagt, das is ein Hundsfott, un Das
kannste jlooben, T�pper, (er holt mit der Hand aus)
Den zieh' ick en Paar �ber 't Icsichte, dct er den
Kurf�rschten uf de lange Br�cke vor 'ne Zimmtpr�tzel
ansehen soll! Des la� sind, Du dicker Knippkieler!
Wer mir an meine Rechenschaft zweifelt
�
        
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