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[Hefte 7-14] 10. Heft: Moabit

Full text: [Hefte 7-14]

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D�rthe. Kinderkens, det w�re eijentlich so �bel
nich! Ich m�chte jerne Bescheid wissen in der Welt,
und h�re de M�nner jar zu jerne kluch sprechen.
Nich wahr, Karline un Charlotte, Ihr ooch?
Nimpel (dreht sich die Locken). Ick sage Dir,
Plumpich, ick kann Dir �berall meinen Senf zujeben,
ick bin zu �llen's da! Neulich war ick in 'ne V�r-jertabajie, drank f�nf Wei�en un vor drei Iroschen
K�mmel, un habe mir mit de vern�nftigste Leute
unterhalten. In Frankreich is es janz eenfach so:
heldenm�tige Nation, Deputlrtenkammer, Durscht
nach Wei�b � nach Freiheit wollt' ick sagen, einen
K�nig wegjejagt, einen noch bessern wiederjekriegt,
schw�le Luft wie vor'n Iewitter. In England Frei-
heit durchwech, Widerstand der ersten Kr�ten, See-
macht, Dampf; in Italien Alterthum, Bilder, juter
Papst un viel eekliche Fl�hen; in der Schweiz Unru-
hen durch Schuld von au�enher; in Nordamerika
Republik, man fragt nach keenen Deibel nich un
dhut Allens, wat man will, Ansiedler aus Deutsch-
land, Il�ck und Zufriedenheit; in Spanien immer-
w�hrender V�rjerkrieg, in Ocstreich Metternich, in
Preu�en allemal Patent un in Vaiern Vier, Kunst,
Lola Montez un unjeheuer viel Nel'jon. So steht et!
Plump ich. Na aber nu fehlt ja noch
�
Rimpel (ihnschnell unterbrechend). La� das jut
sind, Ofen- Fabrikant, T�pper, Lehmk�nstler, Knipp-
        
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