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[Hefte 7-14] 10. Heft: Moabit

Full text: [Hefte 7-14]

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Tief in seinem Innern lebt,
Was denMenschen schm�ckt und hebt'.
Darum, Br�der, stimmet ein:
Welches Gl�ck, Berliner sein !
Mit dem Cnde dieses Gesanges ist das User
erreicht, die Musikanten bekommen hier und da
einen halben Silbergroschcn, die Schiffer ihr kleines
Honorar f�r die Ueberfahrt, Alles, was sich heute
�j�ttlich amusircn" will, steigt aus und wandelt
die kurze Allee hinunter bis zur �gr�nen Wiese,"
beschattet von dichtbelaubten Eichen und Linden
und belebt durch unschuldige Spiele und fr�hlichen
Gesang.
Die V�'ume tragen hier ganz besondere Fr�chte:
Leibr�cke und Umschlaget�cher, Stroh- und Filz-
H�te, Hauben und Strickbeutel, von allen ist aber
nur die letztere Frucht, deren eine Menge Abarten
vorkommen, genie�bar. Sobald die Schaale ge�ffnet,
st��t man zuerst auf das Fleisch dieser Frucht, n�m-
lich auf ein St�ck Hammelfleisch, Kalbs- oder Rinder-
braten, von derNatur oder von der K�chin sorgfaltig
in ein Blatt der Berliner Intelligenz eingewickelt.
Zu beiden Seiten dieses Bratens erblickt man zwei
gro�e Semmeln, von der Vorsehung als milderndes
Prinzip gegen den wildmachenden Genu� des Fleisches
und den noch vielmehr anregenden Genu� eines tiefer
liegenden Gegenstandes dort aufgestellt. Unter dem
Fleische der in Rede stehenden Frucht liegt n�mlich
        
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