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[Hefte 7-14] 10. Heft: Moabit

Full text: [Hefte 7-14]

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bin ick zwar hier auf den Platz, doch versichere ick
Euch, det mir der K�mmel sehr jut schmeckt
�
(Pause) un mir lieber is, als mein Schah!
Alle. Ach herrjes! Ne, det war nischt, Kattun-
drucker!
Schlosser. Die deutsche Nation dankt Dir, det
Du nich Schiller jeworden bist.
Barbier. Ne, Kinder, det war eijentlich
I�the'sche Poesie. Die h�rt sich immer nach jar
nischt an, und keen Mensch wird davon erw�rmt,
und doch soll sie et faustendicke hinter de Ohren
haben, die Poesie.
Hauskn e ch t (bat sich seine Flasche wieder genommen).
Wahrhaftig, sie is leer! Seht Ihr, det Hab' ick nu
von den Witz!
Schlosser. Na, Kinder, en Schurke, wer ihm
heute nich een Mal aus seine Pulle drinken l��t!
Alle. En Schurke, wer ihm nich een Mal
drinken la�t!
Barbier. Zwee Mal, wenn Ihr wollt! Ick
habe keene Pulle.
Hausknecht. Mit Dir is des was anders,
Barbier! Dir habe ick drinken lassen, well Du'n
juten Witz gemacht hast. Bei die andern K�mmel
bleibt et. Jetzt werd' ick Euch ooch mal was ufjeben!
Sagt mir mal, wenn en Hund, 'ne Katze un 'ne
Jans zusammenstehen, wer steht immer in de Mitte,
sie m�gen stehen, wie se wollen.
        
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