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[Hefte 7-14] 9. Heft: Puppenspiele

Full text: [Hefte 7-14]

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sell. Na wie is es? Kann ick Ihnen anstehn,
oder haben Sie schonst ein Verh�ltnis
Dienstm. Ne, ein Verh�ltni� Hab' ich woll
noch jerade nich, objleich ich, ufrichtig jesagt,
mehr Neijung vor den Ziehviel, als zum Milletheer
habe.
Schuster. I,des is aber sonderbar! Sonst
setzt ihre Art weibliches Ieschlecht des Milletheer
�ber Allens.
Dienstm. Wie jesagt, mir kann es keinen
Ieschmack abjewinnen. Denn seh'n Se, Herr
�
wie hee�en Se doch?
Schuster. Prusich! Aber nennen Se mir
lieber: Stephan.
Dienstm. Lieber Stephan, wenn se det bis-
ken Mondirung aushaben, sind se doch ooch blo�e
M�nner wie alle andern. Un denn sind se mir
ooch zu intressant, so'n Mensch will immer blos
von eenen ziehen; wenn man keen Schmalz oder
keen St�ck Fleesch mehr hat, so is et Essig mit
ihre Liebe. Heerjees, et jeht an, besorjen Se mir
en juten Platz!
Schuster (stehtauf). Ich werde Ihnen eenen
besorjen. (Beide setzen sich auf die erste Bank.) Sind
Sie mit mir zufrieden, liebe D�rthe?
Dienstm. Sie jesallen mir sehr, lieber Ste-
phan. (Pause.)
        
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