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[Hefte 1-6] 3. Heft: Berliner Holzhauer und Beschreibung des Stralower Fischzuges

Full text: [Hefte 1-6]

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k�nnen Directer werden, un denn h�lt' et Dir je-
wi� nich an Inade jcfehlt. Na seh' mal, wenn
De lesen kannst, denn mu�te lesen, un wenn De
denn Deine f�nf Sinne zusammennimmst, denn
wirschte ooch verstehen wat vorjeht in de Welt.
Wockewitz. Na wenn De doch so klug bist,
denn sage mir mal, wie is det mit Hannofer un
mit Hessen
-Cassel.
Pu brich. Von Hannofer un Hessen-Cassel red'
ick nich mehr.
Wockewitz. Und mit Bayern?
Pubrich. Von Bayern red' ick ooch nich mehr.
Schwemmbach. Na wovon redsten?
P�brich. Von England un Frankreich.
Schwemmbach. Ne von Die wollen wir
nischt mehr wissen.
�
Sag' mal, ampopo, wie is
det mit die viele Fr�mmigkeit, die sich jetzt so breet
macht?
Pubrich. Mit die viele Fr�mmigkeit is et
Essig! Ick halte nischt uf die Frommen, die 'n Ie-
schaft davon machen. Ick habe immer gefunden, de�
det die schlechtesten, miserabelsten Kerrels uf Iottes
Erdboden sind. Seh' mal, wenn wir fr�hlich sind,
det is Iott am liebsten. Thue recht un scheue Nie-
mand. De menschliche Natur streikt ja schon jejen
solche Iesellschaften, wo jebet't wird, un so jar jejen
det, de� man's in de Familie dhut. Frage sich mal
jeder Mensch, ob er nich am liebsten stille alleene
        
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