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[Hefte 1-6] 3. Heft: Berliner Holzhauer und Beschreibung des Stralower Fischzuges

Full text: [Hefte 1-6]

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bleiben, wo so ville Noch un Elend ist! Sehn Se
mal
Referendarius (ihn unterbrechend). Still,
lieber Derber! Es thut mir leid, aber ich darf jetzt
Nichts mehr anh�ren, sondern mu� Sie vernehmen.
Derber. Ach worummen nich mehr anh�ren?
Sehn Se mal, ob ick eenen Dag fr�her oder sp�ter
zum Sihen komme, darum geht der Staat nich un-
ter. Sitzen mu� ick, det is richtig, un det schabt
ooch nischt, ick bin doch blos als Mensch jeboren, um
et ville schlechter als en Vieh zu haben. Aber wat
mir weh dhut. meine Frau un meine Kinder, die
werden nu verhungern. Na sehn Se mal, desto
eher kommen se in 'n Himmel, un wat ooch noch
jut ist, se haben jleich Apptit, wenn se rufkommen.
Un wissen Se wat, det ville Reden hilft zu nischt,
un jetzt steh' ick hier, un nu machen Se mit mir,
wat Se wollen, wenn Se noch eene Sylbe von mir
raustriejen, denn will ick so nobel un so ehrlich wer-
den wie die Leute, die niemals jehungert haben un
aus't Haus jeschmissen worden sind!
S e i� e r Hr b e it.
U. (schneidet sich ein St�ck Speck ab). Steht
schonst wieder in de Zeltung von Auswandern. Wee�
doch der Deibel, det die Leite jetzt alle in andere
Weltthelle wollen, un et steht doch jeschrieben: Bleibe
        
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