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[Hefte 1-6] 2. Heft: Hökerinnen

Full text: [Hefte 1-6]

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mulhe dar�ber: �Nun, kann das Menjch nicht aus
dem Wege gehen?"
Diese beleidigende Aeu�erullg emp�rte die H�ke-
rin dermaa�en, da� sie sich in folgenden Invektiven
entladete: �Wat sagt Er? Mensch sagt det Vieh zu
mir? IEr hochjestellter Eselskopp, wenn Er det
noch mal sagt, denn schlag' ick Em seine Orden um'n
Kopp, det Er vor Angst seine Verdienste verlieren
soll! Er jeh�rt woll zu del Kroppzeug, wat die ho-
hen Abjaben macht, un det Volk an de Hungerpoten
knabbern l��t? Er macht wollooch, det det Brodt
un Bier un Fleesch so dheuer is. Er Pappstoffel,
he? Er setzt woll ooch de Ochsen so hoch an, damit
Er wat werth werd? Er hebt woll ooch de ru�sche
Sperre nich uf, weil der Cavjarr jro�k�rnig is? Er
jeh�rt wollooch zu die frommen Rackers, die uns
wieder dumm machen wollen? He? Schreit Er et-
wa ooch in de Zeitung, wie jl�cklich wir sind, wat?
Ieh' Er mal raus nach't Voigtland, Er hofmanni-
scher Entenwackel; ob noch so'n Elend in de janze
Welt is? Wat jloobt Er denn, worum Er vorneh-
mer Rindskopp anstandige Leute schimpfen kann?
Jloobt Er um seine Ordens? Nanu wird's Dag!
Jloobt Er um seinen Titelken? (h�hnisch lachend)
Aachherrje! Ne, juter Junge, det zieht heut zu
Dag nich mehr, det sind F�selmatenten! Die klu-
gen Leute jagen se aus'n Lande, un de Fuchsschwanz-
ler un de Schafskippe heben se in de H�chde! Er
bleibt hier. Er Ochse!"
        
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