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[Hefte 1-6] 2. Heft: Hökerinnen

Full text: [Hefte 1-6]

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Kobel. Ach den da, den kenn ick ooch, det is
en K�nigsberger von Ieburt!
Isedor. I,i,wat Du nich Allens wee�t! En
M�ncheberger is et, denn seine Mutter war aus
Frankfurt an de Oder un sein Vater aus hier.
Piesechen. Seht ihr, da is ja der Schauspieler
wieder, von den ick euch jestern erz�hlt habe. Iott!
son Schauspieler is doch en herrlicher Mensche! Wie
dralle der schlanke Mannsperschon anjezogen is, un
wie scheen ihm Aliens steht; seht mal, mit jeden
Tritt hat er ne andere Stellung, un eene is immer
scheener als de andre. Un wat f�hrt son Iinglingnich
vor Leben! Der lebt wie Iott inParis! Det Mor-
jens jeht er int Weinhaus, det Mittags i�t er sich
an de Tabeldodt halb dodt, det Nachmittags macht
er en Schlafken von drittehalb Stunden, und det
Abends jeht er uf de Bretter rum, un redt wat ihm
vorgeschrieben is, un zappelt mitH�nden un F��en;
heite is et en Hofmann, morjen en Stiebelputzer,
�bermorjen en Advokate un �bermorjen en Spitz-
bube; en andermal stellt er enDichter vor und denn
wieder en Waffertrajer, un so immer zu! Alle Daje
is er wat andersch, un ejentlich iS er gar nischt.
Iott, wenn ick det det Sonntags w�re, wat der sich
in de Wochendage einbilde!
Kibel. Na la�t euch mal erscht von de D�nzer
erz�hlen. Fr�her, ehe ick den Obsthandel anlegte,
war ick bei ne Solodanzern untert Chor Uswartesrau;
        
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