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[Hefte 1-6] 2. Heft: Hökerinnen

Full text: [Hefte 1-6]

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ick soll em en bisken Platz machen? Idhu cr sich
doch nich so dicke, er Ziegenbock! Son Kerl wie er
is, den la� ick janz durch! Seh mal eener den Fle-
derwisch an, der willLeite sto�en? Schneiderjeselle,
Du jammerscht mir! Loof ja, loof det De wech
kommst, sonst pack' ick em zwischen zwee Milchbrodte
un e� en zum zweeten Frihst�ck uf, oder ick seh'
ihm uf 'ne Flohe un laa�' ihn nach Petersburg
springen! Ier besoffner J�ngling mit de umje-
kippte Vaterm�rder, ick will em ne Laterne in de
Hand jeden, damit er sich untern Rennsteen leichten
kann. Ieh er jo, jeh er!
(Es ist zwei Uhr Nachmittags. Der zarte Spr��ling
ihrer Ehe, Fritze genannt, bringt den Kaffee. Ma-
dame setzt sich und beginnt zu trinken.)
scene aus dem Vensd'armenmarkt.
(Vier H�kerinnen von verschiedenen Geistesf�higkeiten
sitzen sich gegen�ber. Ihre Unterhaltung besteht inMo-
quiren �ber die vor�berwandelnden Personen.)
Frau Pelz ich. Habt ihr'n jesehen, den jro߫n
Weinh�ndler. Iott bewahre mi, wat der seine Nase
hoch drigt!
Frau Isedor. Nu jetzt er zu Hause un l��t
plumpen!
Piesechen. Isedoren, jloobste wirtlich, det se
Wasser untern Wein jie�en?
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