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[Hefte 1-6] 2. Heft: Hökerinnen

Full text: [Hefte 1-6]

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H�kerin. Wie? Ick habe woll nich recht ver-
standen? Sechs Dreier, wie?
Die Frau. Na, mehr sind sie doch nicht werth!
H�kerin. Nich? I,is nich m�glich? Junge
Frau, � sind Se nich de olle M�llern? Wo woh-
nen Se'n in de Woche, ick m�chte Ihnen mal det
Sonntag's besuchen? Soll ick Ihnen de Birnen vor
Sechs Dreier vielleicht noch in'n Stempelbogen in-
wickeln un zu Hause schicken? Ieh Se jo, jeh Se!
Ein junger Mann (geht vor�ber und lacht).
Schimpf t�chtig!
H�kerin (stehtauf). I,is er ooch da ? Wo
hat em denn der Deibel Widder herjef�hrt, er schwind-
sichtiger Ellenreiter. Wat meent er, er jr�nschn�bli-
jer Tietkendreher, ick soll schimpfen? Loof er doch,
er Heringsfabrikante: steht er ooch seinen Herrn
Zuckerkannte un stopp er sich en Centner int Maul,
damit er sich nich blamirt! Stech' er doch seinen
d�mlichen Kopp in de Feuertiene, damit er nich blos
hinter de Ohren na� is! Halt' er sich doch de Oo-
gen zu, damit er nich vor sich selber erschrickt, er
Wanschenvertiljungsmittel !
Ein Schneidergeselle (sto�t sie etwas unzart
bei Seite). Na br�ll' Se doch nlch so, un mach'
Se mir en biskn Platz!
H�kerin (die einmal im Zuge ist).Ier durch un
durch verf�delter Schneiderjeselle, watkoste 'n det halbe
Pfund Kalbfieesch von em? Wat hat er da geredt?
        
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