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[Hefte 1-6] 1. Heft: Eckensteher

Full text: [Hefte 1-6]

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Die Nachricht.
Jemand hatte schon durch mehrere Anzeigen inden
Zeitungen einen Reisegesellschafter gesucht, und war
sehr betr�bt, keinen zu finden. Ineiner Nacht, als
er eben s�� tr�umte, klopfte man an seiner Th�r und
begehrte Einla�. �Mein Gott!" rief der Erschreckte,
�wer ist da?"
�
�Sie suchen ja woll eenen Rei-
sejesellschafter? Lassen Se mir jeschwind rin!" �
Der Mann im Zimmer rieb sich die Augen, sprang
aus dem Bette, zog geschwind den Schlafrock an und
�ffnete die Th�r. �IunAbend! Sie sind et also,
der en Reisejesellschafter sucht? Ick wollte Ihnen
man sagen: det ick nich kann." Dabei drehte sich der
Eckensteher um und lie� den Verbl�fften stehen.
Die Theilung.
Als man in Berlin allgemein davon sprach, da�
die Oper: �Robert der Teufel" von Meyerbeer zu
lang wire und den Zuh�rer erm�dete, standen zwei
Eckensteher vor dem Opernhause und unterhielten sich.
�Du!" sagte der Eine, �hast De schonst jehirt, die
neie Oper soll ville zu lang sind, un nu wollen se an
eenen Abend den Roberten jeden un an andern den
Deibel."
�
�IIott bewahre! Det jetzt nich!"
antwortete der Andere, �denn m��ten de Leute ooch
blo� an eenen Abend den Meyern rausrufen, un
an andern den B�ren."
Druck von Bernh. Tauchnitz
        
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