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[Hefte 1-6] 6. Heft: Guckkästner [dritte Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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Guckk�stner. Dieses ist Einer, der auch in
Akazien jeboren is, ein L�mmerhirte, Namens Wieseke.
Erster Junge. Wieseke? Der Name klingt
ja jar nich jrechisch?
Guckk�stner. Sehr nat�rlich, sein Vater war
ein deutscher Coloriste.
�
Rrrr! ein anderes Bild!
Hur pr�sentirt sich Ihnen ein Bild aus dem Leben
von Uppelmehrschiet's Vater, welches der Erinnerung
wegen ufbewahrt is. Es is n�mlich der Conjre� im
Hafen zu Dannajette, wo zwei morjenl�ndische Ro�-
schweife zusammenkommen: Seine Hoheit der Sul-
tan Nanu von die T�rkei und der Pforte, und sein
Freund Nehmet Mi, erlauchter Vize von Mokka
und K�nich von Ejypten. Es is eben muhammel-
danischer Weihnachten; Nehmet Alli �berreicht den
Sultan eine ejyptische Perjamite ohne Lichter, dajejen
l��t ihm dieser einige Landstriche in Syrijen ab, die
sich Nehmet Allischon fr�her anjesehen hatte. Sie
unterhalten sich dar�ber weitliuftig und lassen sich
uf den Divan nieder, der vorher ausjeb^ssert is. Zum
Fr�hst�ck wird eben Rei߫Effendi aufjetragen. Die
Pracht ist verschwenderisch in diesem Conjre�zimmer,
die Bekleidung der Potentaten pumpisc! Seine
Hoheit der Beherrscher der Iliubijer, Friedrich Nanu
von der Pforte, br�cht einen ru�'schen Pelz und einen
altdeutschen Krajen dr�ber, unten engelschlederneHosen
und oben eine rothe M�tze mit eine preu�sche Kokarde
        
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