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[Hefte 1-6] 6. Heft: Guckkästner [dritte Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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Beide Jungen (lachen). Ach, M�nniken! da
steht ja Ihre Schnapspulle davor!
Der Schuster. Des is auch 'ne sch�ne Iejend.
Guckk�stner (sieht nach). Is es m�chlich!
Meine d�mliche Iemahlin hat dieses Versehen je-
mackt. (Er holt die Flasche heraus und trinkt.) Dieser
Irrthum soll jleich beseitigt werden. (Steckt dieFlasche
in den Rock.) Werde unsichtbar, jeliebte Karline; ent-
zieh' Dir der Welt.
�
Dieses Dhor ist imposand,
hat f�nf Dhorwege, eine Vicdoria, und f�hrt in's
Freie, das hei�t: wenn man von de Linden kommt.
Die zehn jro�en S�ulen, welche sich �ber das Fun-
dament erheben, sind von Stein, den die Natur als
Masse liefert. Jede einzelne is so dick, da� ihr drei
Manner mit knapper Noch umklammern k�nnen.
Erster Junge. Det is ja ooch nich nothig!
Guckkastner. Sie haben Recht, un wenn
f�nf Manner dazu jeh�rten, so w�rde uns deS
ooch noch nich geniren.
�
Betrachten Sie deS Bild
weiter, es is mit Liebe jemalt, nat�rlich auch mit
einen Pinsel. Die Schosses, welche Sie durch das
Dhor sehen, sieht hier so aus, .als f�hrte sie indie H�he;
dieses is aber eine anjenehme Perspectiv-Tauschung ;
sie f�hrt runter nach Charlottenburch. Links is die
Ackziehse, eine menschliche Erfindung; rechts die
Wache, die davor da is, damit vor die hohen Herr-
schaften rausjerufen wird. Durch den zweiten Dhor-
        
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