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[Hefte 1-6] 6. Heft: Guckkästner [dritte Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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versucht, mir nachzumachen, so verlier ick selber den
Ieschmack an mir, und ahme ooch �
Dorothea (schreit). Herr Ieses!
Guckkistner. Na, wat is denn nu los?
Dorothea. Hier hat Eener unsere Schnaps-
pulle jestohlen, wo der Nordh�user Korn brinn war.
Hier uf den Schemmel hat ick sie zu liejen, un
nanu is se wech!
Guckk�stner. Na, besser kann et keenen
Menschen jehen, wie mir! Vorne machen sie mir
nach, hinten bestehlen sie mir, von beeden Seiten
beunruhigen sie mir, un von oben dr�cken sie mir,
n�mlich mein Hut. So mu�t kommen, sagt Neu-
mann. Na, freilich, ick bin nich dumm, ick mu�
mir des Allens jefallen lassen. Weene nich, Doro-
theee, se haben mir schonst mehr jenommen, als
die Putte; (eine Thr�ne rollt ihm �ber die Wange)
viel war ja ooch nich mehr drinn! Verjie�e keene
Thr�ne �ber dieThr�ne, sondern jeh r�ber nach den
Victualjenkeller, undpumpeDich eine Pulle; (seufzend)
mir durschtert! Verschwinde!
Die beiden Jungen (voll Ungeduld). Na,
wie is et denn?
Der Schuster. Halt't den Rachen! Ihr Hirt
ja, da� de Schnapspulle wech is!
Erster Junge. Na, de�wegen!
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