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[Hefte 1-6] 6. Heft: Guckkästner [dritte Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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Guckk�stner. Wenn man Etwas empfingt,
wo kein Fleck drauf is. Rrrr! ein anderes Bild!
H�r pr�sentirt sich Ihnen ein sehr interesfirteS Ie-
m�lde: der Iesang der drei M�nner im feurijen
Ofen. Dieses macht sich au�erordentlich h�bsch und
die Flammen sind t�uschend.
�
In der Mitte des
Ofens stehen drei M�nner un wundern sich, de�
sie nich in Schwei� jerathen; au�erhalb in der
Ecke steht der jrausame K�nig Nebukatzneter und
l��t eine Kiepe Torf nachschmei�en, indem er aus-
ruft: Euch will ick schon m�rbe kriejen. Die drei
M�nner aber kehren sich nich dran, sondern singen:
Ueb' immer Treu' und Redlichkeit, bis an dein k�h-
les Irab! Ueber diese Malice wird der K�nig sehr
eeklich, und um ihm noch mehr zu �rjern, stecht
Herr Sadrach seinen Kopp aus de Dh�re un ruft
mit feuerlicher Stimme: �Haben Se de I�te, un
machen Sie de Klappe zu!" � Rrrr! ein anderes
Bild!
Erster Junge. H�r pr�sentirt sich Ihnen..
Guckk�stner. Dommer Junge, ick steche
Dir jleich eine Quabbe, det Dir H�ren un Sehen
verjehen soll! Wenn de mir nachmachen willst, so
mach' et wenichstens orndtlich, damit des vor�ber-jehende Pubelkum nich den Ieschmack an meine
Bilder verliert! Wenn aber erst jeder Hans Narre
        
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