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[Hefte 1-6] 6. Heft: Guckkästner [zweite Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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wo er niemals scheint. Die Menschen sind umje-
kehrte Mondte: die scheinen bei Dage un sind
blos bei Nacht. Der Mond is eben so bewohnt
wie unsere Erde, nur da� die Menschen da Fl�gel
haben, welche wir entbehren, weshalb sie sich auch
keine Hauser bauen, sondem Nester wie die Vojel!
Zweiter Junge. Lesen Se denn ooch Eier?
Guckkastner. Dieses hat Herschel nich be-
stimmt; die Mondbewohner k�nnen also ihre Jun-
gen zeugen, wie se wollen, und dieses werden sie
auch wahrscheinlich dhun. Sobald der Mond ab-
nimmt, so fliegt der gr��te Theil der Mondbewoh-
ner in die Atmopsfahre hinein und sucht Sterne.
Erster Junge. Ordens?
Guckkastner. Nein, jro�e Sterne, um sich
niederzulassen.
Dritter Junge. Na, h�ren Se mal aber,
lieber Mann, wer aus des Bild den Mond raus
erkennt, der mu� bessere Ojen haben wie ick. Det
sieht ja aus, als wenn Eener blos mit den Finjer
rumgeschmiert hat! Man kann ja jar nischt un-
terscheiden!
Guckk�stner. Ianz richtig! Ich habe bisjetzt die Vermuthungen noch nich mitmalen lassen;
wenn Sie �berjens einen Herschelscheil Theele�kof
bei sich h�tten, denn w�rden Se vielleicht noch
manches bemerken, was ein unbewaffnetes Auje
        
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