Path:
[Hefte 1-6] 6. Heft: Guckkästner [zweite Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

17
Guckk astner. Dieses k�nnen Sie nich sehen,
es verliert sich unter de Menge. � Rrrr! ein an-
deres Bild! � Hier erblicken Sie mehrere merk-
w�rdije Thiere, welche in der Menajerie zu Ver-
salz bei Paris der Ansicht des Publikums preisje-jeben werden. Die kleine Schlange in der Ecke ist
die jro�e K�nigs- oder Abjottsschlange, sie is buntjesprenkelt und wird von den schwarzen Indianern
als Abjott verehrt, weshalb man ihr den Namen
Abjottsschlange jejeben hat, weil sie in diesen Land-
strichen kein Christenthum haben. Sie lebt nur
selten in Menajerien, sondern lieber unter IotteS
freien Himmel, wo sie selber ihre Nahrungssorjen
bek�mpfen kann, indem sie auf einem Boom sitzt
und auf die Vor�berjehenden lauerr. Sobald nu
Einer des Wejes kommt, zeigt sie ihren schandlichen
Character, indem sie ihn umringelt und die Ilieder
im Leibe entzweebricht, bevor sie ihm mit Haut
und Haare verschluckt und ihm auf diese Weise
um's Leben bringt. In Indijen bezeichnet man
dieses mit dem Worte: jefta�ig.
Dritter Junge. Warum hee�t se denn K�-
nigsschlange?
Guckk�stner. Vermuthlich, weil sie die jr��te
is, doch kann dieses auch andere Ir�nde haben. An
ihren Ieburtsort erreicht sie eine L�nge von 25 bis
30 Ellen, in de Menajerieen aber zieht sie sich zu-
2
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.