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[Hefte 1-6] 6. Heft: Guckkästner [zweite Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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Herr Schandarme; ick dachte, det war unsere Sache.
Der Einmischen in de Ehe verbitten wir unS!
Mehrere Stimmen. Ja wohl, das ist ihre
Sache!
Die drei Jungen. Na wie is es mit unsern
Sechser?
Guckkastner. Rrruhig, ein anderes Bild! �
Hier rejardiren Sie jefallichst auf dem hintern Theil
des Thierjartens, welcher eine Menge neue Anlagen
gekricht hat, und wo man nicht rauchen ders. Links
in de Ecke, nah am Hofj�ger, sehen Sie jefalligst
die ber�hmte jro�e Nucke, welche von die Thierj�rl-
ner niemals beschnitten wurde, weilsie �ber zwanzig
Aeste un so un so vielBlatter hat. W�rde sie indes-
sen zu viel ausschlagen, so w�rde man ihr umhauen.
Dritter Junge. Sajen Se mal, wozu sind
denn die vielen blauen Schilder an de Wege?
Guckkastner. Die Alleen sind alle bezeichnet,
damit man sich auch in Iottes freier Natur daran
erinnert, de� man immer unter eine jerechte Obrig-
keit steht. Uebrigens is dieses sehr n�tzlich, denn
wenn sich fr�her Eener verlief im Dhierjarten, so
wu�te er niemals, wo er sich befand; wenn sich
aber jetzt Eener verlooft, so wee� er doch wenigstens,
de� er in der jro�e Querallee oder in de kleine
Sternallee ist, wenn er sich ooch nicht zurecht finden
kann.
        
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