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[Hefte 1-6] 6. Heft: Guckkästner [zweite Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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Guckk�stner (mit strengem Tone). Doretheee,
werde sichtbar mit K�mmel, oder Du empf�ngst
eine Maulschelle!
Die drei Jungen. Na watsoll denn det? Wir
wollenBilder sehen, wir haben unsern Sechser bezahlt!
Guckk�stner. Ruhig! Meine Privat-Verh�lt-
nisse d�rfen Ihnen nich incommodiren; sie sind jleich
beendigt. Doretheee, wirscht de nu rausr�cken mit
de Pulle?
Dorothea. Ne, ne, ick mu� davor sorjen, det
de Dir nich �bernimmst.
Guckk�stner (gibt ihr eine Maulschelle und er-
greift die Flasche). Wenn De jloobst, det ick unter'n
Pantoffel stehe, so irrste Dir. (er trinkt.)
Dorothea (greift ihrem Gemahl in die Haare).
Was? Er knickbeenrijer Invalite will sein� Frau
teilen? Er untersteht sich mir jradezu in's Iesichte
zu schlagen? (sie gibt ihm einige Maulschellen.) So'n
Kerl, den ick blos um't Renummeh jeheirathet habe,
willsich hier vor de Leute wat sehen lassen! (sie schl�gt
ihn wieder; mehrere Menschen versammeln sich und lachen.)
Ein Gensd'arme. Na wat is das hier?
Macht hier keinen Skandal nicht auf de Stra�e!
Ausenander, sag ich!
Guckk�stner. Wie so, Herr Schandarm?
Dorothea. Dtt sind hier eheliche Verh�ltnisse,
        
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