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[Hefte 1-6] 6. Heft: Guckkästner [zweite Lieferung]

Full text: [Hefte 1-6]

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einem bl�henden J�nglinge �berfallen. Das Je-
malde ist des besten Pinsels w�rdig. Es zeicht nicht
alleene das Feuer der jew�hnlichen Darstellung, son-
dern auch ein weit sch�neres Einverst�ndni� der Fi-
guren.
�
Rrrr! ein anderes Bild!
�
Hier pri-
sentlrt sich Ihnen der spanische Vice-Minister Men-
dezappel in einen Stoobmantel, weil es noch fr�h
am Dage is. Er liecht in den Fenster seines Schlos-
ses, roocht einen Cijarro und wart't auf das Ver-
trauen der spanischen Nation. Auf die andere
Seite in de Ecke steht Dum Carlos und wart't
jleichfalls auf das Vertrauen.
Erster Junge. Was is denn mit det Ver-
trauen jemeent?
Guckk�stner. Ich jloobeIeld,aber es ist mich-
lich, da� ich mir irre. So viel is gewi�, de� der
B�rjerkriech schrecklich is. Der Vater haut seinen
eichenen Sohn todt, un die Mutter lacht dazu; es
ist Schauder erregend; Dorotheee, einen Schnaps!
Erster Junge. Wer sacht denn des, Carlos
oder Mendezappel?
Guckkastner. Keiner von- Beiden; die drin-
ken blos span'schen Bittern, sondern ich sag' es.
Dorotheee, einen Schnaps!
Dorothea. Herrjees, la�' doch det Drinken
sind, Ludwig! Du wirst wieder schr�ch, un denn
nachher redste lauter Unsinn zusammen.
        
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